Dienstag, 3. April 2018

Ostern mit meinem Einhorn

Der Winter in der Eifel war für mein Einhorn recht hart.

Ende März war ich auch wieder einmal dort und habe es sofort entdeckt.

Schon am nächsten Tag musste ich meine Freunde um Rat bitten:
"Hallo alle, brauche dringend euren Rat. Mein Einhorn ist auf's Eis getrappelt und traut sich jetzt nicht mehr vor oder zurück. Bin total verzweifelt, bin ja kein Buschdorfer Feuerwehrmann, der sich ins Wasser stürzt. Ich habe auch noch nie die "Kuh vom Eis" geholt, geschweige denn ein Einhorn....
Meine Freunde schrieben: M.H. Oh ha, da hat es wohl nicht auf dich gehört am besten warten bis das Eis geschmolzen ist und dann kann es von allein ans Ufer schwimmen. Du musst es halt nur zwischendurch füttern, damit es bei Kräften bleibt

E.B. Und wenn Du Dich vom Rand abseilst und zu ihm rüberrobbst, so wie die Feuerwehr das auch macht?

Burkhard Fehse Na, ich habe dann mal die Zähne zusammengebissen und heldenmütig das Glückstier gerettet.
E.B. Sieht aber ziemlich blass aus das Arme!

M.H. Burkhard du selbstloser Retter, ich schlage dich für das Bundesverdienstkreuz vor
B.F. Richtig, das sehe ich auch so - aber das wird wohl nichts. Ich habe immerhin schon ein Buntes Verdienstkreuz (Prinzenorden).


Heute habe ich meinem Einhorn die Sonnenenergie erklärt, und dass wir jetzt alle bisherigen Kraftwerke abschalten. Da schaute mich mein Glückstier ganz verängstigt an. Man muss dazu sagen, dass die Fabeltiere schon im Mittelalter durch die Wälder streiften und daher viele persönliche Erfahrungen in Klimafragen gemacht haben. "Das solltet ihr besser nicht machen - die Sonne kann auch mal ganz plötzlich verschwinden". Und dann berichtete es von den Perioden des "dunklen Mittelalters", wie es damals mehrmals zu kurzen oder zu längeren Sonnenlicht-Ausfällen durch Vulkane gekommen ist - auch schon vor oder nach dem Mittelalter. Das habe ich dann mal nachgelesen: http://www.deutschlandfunk.de/vulkanausbrueche-im-mittelalter-als-vulkane-die-menschen.676.de.html?dram:article_id=352027


Gestern haben sich mein Einhorn und ich mit der Bildbearbeitung beschäftigt. Hier das Ergebnis.

Neulich war ich mit meinem Einhorn wieder mal bei REWE. Wir haben bunte, hartgekochte Eier gekauft. Da wir eine Payback-Karte hatten, gab's dazu auch Punkte...


Und dann war auch schon Zeit für meine Osterkarte:

Da war doch zeitweise mein Einhorn völlig verschwunden. Deshalb habe ich mal die Aufzeichnungen meiner Überwachungskameras angesehen und dabei diese sensationelle Entdeckung gemacht...

Mein Einhorn im Wunderland


Und noch mehr Frühlingsboten

Klar, dass mein Einhorn diese Pflanze liebt. Es handelt sich nämlich um Huflattich.

Heute war mein Einhorn einmal richtig beleidigt. Dabei hatte ich in einer Vorlese-Pause nur ganz nebenbei gefragt: "Hast du zufällig irgendwo den Schokoladenhasen gesehen?"

Für mein Einhorn war es wie damals im Mittelalter auf einer Burg.
Für mich war es wie auf einem Minigolfplatz:

In meinem historischen Monumentalfilm "Zeitreise" habe ich die Szene über eiszeitliche Bewohner im Buschdorfer Umfeld an einer kleinen Höhle gedreht. Und diese Höhle wollte mein Einhorn gerne einmal sehen.
 
Da ich nun wieder abreisen muss, hat mein Einhorn ein sicheres Versteck und kann dort warten, bis ich wieder mal auf Reisen gehe.